Raubwild

 

 

Allgemeines zum Raubwild

 

Was verstehen wir unter dem Begriff Raubwild? Nach landläufiger Auffassung handelt es sich dabei um Beutegreifer, die dem Jagdrecht unterliegen und die sich fast ausschließlich von tierischer Nahrung ernähren und deswegen auch als Fleischfresser bezeichnet werden. Nicht zum Raubwild gehören Greifvögel, Falken und Eulen.

 

Die Arten dieser Tiergruppe teilen einige Gemeinsamkeiten. Dabei ist die wichtigste Gemeinsamkeit das spezialisierte Gebiss. Dieses Gebiss hat in jeder Kiefernhälfte:

  • 3 scharfe Schneidezähne
  • einen langen Eckzahn (=Fangzahn)
  • 4-7 kräftige Backenzähne

Raubwild erfüllt in der Natur eine regulierende Aufgabe. Einerseits wird krankes Wild gejagt und erlegt, Aas wird - ähnlich den Geiern - gefressen, und eine ganze Reihe der Arten aus der Gruppe des Raubwildes greift in die sich stetig vermehrenden Bestände von Lemmingen, Mäusen, Schläfern etc. ein und verhindert somit eine Überpopulation.

 

Raubwildarten

 

Die wichtigsten Arten beim Raubwild sind:

  • Wolf (Canis lupus)
  • Goldschakal (Canis aureus)
  • Luchs (Felis lynx)
  • Wildkatze (Felis sylvestris)
  • Fuchs - Rotfuchs (Vulpes vulpes)
  • Dachs (Meles meles)
  • Vielfraß (Gulo gulo)
  • Steinmarder (Martes foina)
  • Baummarder (Martes martes)
  • Iltis - Waldiltis (Mustela putorius)
  • Europäischer Nerz (Mustela lutreola)
  • Amerikanischer Nerz - Mink (Mustela vison)
  • Tigeriltis (Vormela peregusna)
  • Großes Wiesel [Hermelin[ (Mustea erminea)
  • Mauswiesel (Mustela nivalis)
  • Fischotter (Lutra lutra)
  • Waschbär (Procyon lotor)
  • Marderhund (Nyctereutes procyonides)
  • Eisfuchs (Alopex lagopus)

 


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